17. Heurigenwandertag
in Feuersbrunn!
Bericht: Franz Reisner, Fotos: F. Reisner, H. Cede, V. Lukezic

Als ich um 12:20 Uhr in Feuersbrunn eintraf staunte ich nicht schlecht. Ich glaubte, um diese Zeit bin ich sicher der erste beim Bayerkeller, so war es bisher. Aberglaube, heuer waren schon mindestens 30 Leute von den 70 Spanielfreunden und 51 Hunden die letztendlich da waren. So etwas war noch nie da, die Pünktlichkeit wird immer besser. Die Gesichter der Menschen strahlten mindestens so wie das Wetter, ein wahrer Traumtag, tiefblauer Himmel, fast sommerliche Temperaturen, trockener Boden der beim wandern zwar etwas staubte. Macht nichts, staub entfernt man schneller und leichter als Lehm!

Bis auf ein paar Wenige - sie hatten verkehrsbedingt eine kurze Verspätung - waren alle Punkt 13 Uhr da. Einige Minuten wurden den Verspätenden Zeit gegeben, um 13:10 Uhr ging es unter Führung von Erwin Bayer los. Die ersten Meter auf der Straße, zwischen blumengeschmückten Häusern, der Frühling war auch hier zu sehen. Sogar am Ortsende - am Anfang der Wanderung - war die Ortstafel mit Blumen geschmückt. Heuer mit etwas länger an der Leine geführten Hunden, weil sich der Besitzer des letzten Hauses von Feuersbrunn immer aufregt, wenn die Hunde zu früh losstürmen. Er ist selbst Jäger und Hundebesitzer, da könnte er für Hunde schon etwas mehr Verständnis aufbringen. Sei es wie es sei, nach etwa 500 Metern durften die Vierbeiner losstürmen, die Leute machten es den Hunden gleich. Die älteren Hunde gingen bei den warmen Temperaturen langsamer und am Schluss, auch das machten die Leute nach!!)) Wie sich Mensch und Hund oft ähnlich sind?


Stärkung vor dem Abmarsch

Blumenschmuck an der Ortstafel!

zwei hübsche Weingartenbesucherinnen!

A biss'l warten, damit die Nachzügler aufschließen,

Na, wo sind's denn?

Da kommen's eh schon!

Heuer ist kein Wasser im Biotop Hermann!

Ich wäre aber gerne geschwommen!

Und es geht schon wieder weiter.

Vor dem Abgang in den "gebirgigeren Teil" unserer Weingartenwanderung kündigte uns Erwin Bayer schon die Labestelle - besetzt mit Gattin Christa und Tochter, an. Bedingt durch eine Baustelle in der großen Kellergasse, mussten wir den Weg etwas ändern um unsere Wanderung fortzusetzen. Kein Problem trotz der immer wärmer werdenden Temperaturen, viele hatten Wasser für die Hunde mit. Von Zeit zu Zeit wurden die Hunde mit Wasser versorgt, die Menschen mussten auf die "Rettung" noch ein Weile warten. Aber vor dem Abbiegen aus der Kellergasse in die Weinberge war die Erlösung in Sicht, Christa Bayer rollte an, musste aber noch ein Stück weiterfahren, wo sie stehen bleiben konnte und ein schattiges Platzerl fand. Den Weg dorthin wird die Familie Cermak noch länger in Erinnerung haben. Fidelio - Ein Sohn meiner Elinor - ein heller Blauschimmelrüde mit viel Temperament und dem Hang zu ausgedehnten Ausflügen, wie seine Großmutter Fidschi in jüngeren Jahren, sorgte für einen kleinen Schock seiner Besitzer. Der Ausflug in die Weingärten war ja nicht so schlimm, als er aber vom Weingarten, über die Rückseite eines Weinkellers auf dessen Dach stieg und Anzeichen machte auf die Strasse zu springen, blieb allen das Herz stehen. Sein Herrl Robert lockte ihn wieder auf die obere Seite des Daches wo es eben wieder in die Weingärten ging. Manchmal haben auch Hunde Schutzenge! An der Labestelle war aber wieder alles vergessen, Fidelio hat sich sowieso nicht aufgeregt.

Es gab Wasser für die Hunde, Wein (G'spritzer) für die Menschen, Traubensaft für die Kinder und Piloten (Autolenker). Herr Amsz suchte etwas in seinem Becher, ich weiß nicht ob er es fand?


Fidelio auf dem "heißen" Ziegeldach!

strafweise an der Leine - Fidelio

Endlich Wasser!

I's was drinn? I siach (sehe) nix!

Habt's wirklich nichts g'funden?

Am Straßenrand gegenüber

manche lagern in der Wiese

Obmann Stv. Bischof stürmt wieder los!

Staubt's, oder rauchen die Socken ?

Nach der "nassen" Labung ging es durch die Hügel weiter, man sollte nicht für möglich halten welche Steigungen es da in den Weingärten gibt, bevor es Maschinen gab muss das Bewirtschaften dieser Hänge ein sehr beschwerliche Arbeit gewesen sein. Einige keuchten bergauf, ohne Hauerwerkzeuge, auch ganz schön .


Auf und ab.

Teilweise ganz schön steil!

Richtung Feuersbrunn, Tempo, das Essen wartet!

Nach etwa 3 Stunden Wanderung trafen wir wieder beim Bayerkeller ein. Der Duft der Schnitzel roch anscheinend sehr weit, je näher wir kamen desto höher wurde das Tempo. Ja Wandern macht nicht nur durstig, es macht auch hungrig. Christa Bayer und Familie "schupfte" die Küche in gewohnt souveräner Manier. Traumhafte Wiener Schnitzel mit Salat und gewaltige Mehlspeisen. Fotos vom Essen gibt's heuer keine, der Berichterstatter und Fotograf hatte auch Hunger!

Ein Foto, geschossen von Hermann Cede, möchte ich Ihnen aber nicht enthalten!


Wer die nicht gegessen hat, hat etwas versäumt!

Zum Abschluss allen Teilnehmern herzlichen Dank für ihr Kommen, ihre gute Laune und das pünktliche Erscheinen. Ich hoffe allen hat es so gefallen wie mir und meinen Hunden und alle sind gesund wieder nach Hause gekommen.

Mein Dank, wie immer an meine "Heinzelmännchen" für ihre Unterstützung ohne die es nicht geht.

Mein besonderer Dank an Christa und Erwin Bayer und Familie, es war wieder super bei Euch!

Auf Wiedersehen bei unserer nächsten Veranstaltung!

Ihr Franz Reisner