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16. Dreikönigswandertag in
Feuersbrunn Manchmal wird auch der Spanielfreund von Petrus geprüft ob er wetterfest ist, von den Spaniels weiß er das ja. Der Wetterbericht für den 6. Jänner 2008 war freundlich gesagt "unerfreulich", weniger freundlich ausgesprochen Sch..... Trotzdem kamen 49 "winterharte" Spanielbesitzer mit 43 Spaniels nach Feuersbrunn. Glücklicherweise war nicht überall die prognostizierte Eisglätte durch Schneeregen. Besonders betroffen waren Teile von Wien und das Waldviertel, da mussten einige kurzfristig absagen, verständlich, die Sicherheit geht bevor. Den trotz aller Unbilden erschienenen Spanielfreunden gebührt besonderer Dank, waren doch viele von ihnen auch am Samstag bei der außerordentlichen Generalversammlung des ÖJSpK, sie waren also doppelt gefordert. Herzlichen Dank für diese Doppelunterstützung. Bei 113 abgegebenen Stimmen waren 91 für den neuen Klubvorstand und lediglich 22 Gegenstimmen, ungültige Stimmen gab es keine. Dieses überwältigende Votum zeigt, dass unsere Mitglieder nichts anderes als Ruhe und Ordnung im Klub haben wollen, unsere Veranstaltungen ohne Stress besuchen wollen und Unruhestifter im Klub ablehnen. Nun zum "Hauptereignis": Trotz des Sch....wetters (ein Ausdruck den nur wir Menschen kennen, Hunden ist das Wetter Sch... egal) trafen alle ziemlich pünktlich ein und wir konnten wir um 1/2 11 Uhr bei - inzwischen prognosemäßig eingetroffenen- Eisregen vom Bayerkeller abmarschieren. Nach etwa 500 Metern im freien Feld "Leinen los"! Unsere Spaniel machten ihrer Bezeichnung "Jagdspaniel" alle Ehre. Kaum geschnallt (abgeleint für Nichtjäger) stürmten sie los. Ein "unvorsichtiger" Meister Lampe diente sofort als "Aufwärmhase" wurde aber naturgemäß und zur Beruhigung aller, wie jeder gesunde Hase, von der Meute nicht erwischt. Die zusehenden Spanielfreunde ergötzte das weniger, es gefror zwar der Regen, der Ackerboden war das an der Oberfläche nicht und so sahen bald alle unsere treuen Begleiter etwas "lehmbraun lackiert" aus. An sich keine unschöne Farbe, den Hunden gefällt sie sogar besonders. Die Frauerl und Herrl weniger, weil sie schlecht abgeht! Wir machen aber die Wandertage hauptsächlich für unsere Hunde und die waren alle glücklich, ob lackiert oder unlackiert. Welcher "normale Mensch" würde schon bei so einem Wetter spazieren gehen wenn's nicht für seine Hunde wäre? Wenn uns auch manche, ob dieser Umstände, für töricht halten mögen, ich mach mich lieber zum Narren für meine Hunde - sie danken es mir - als ein Narr ohne Hund zu sein. Jeder Tag und jede Stunde ohne Hund ist verlorene Zeit, leider begreifen das viele nicht!
Bei machen Menschen sah man Rauhreif an der Kleidung, war aber nichts Bleibendes, geht bei Wärme wieder ab! Und, als ob Petrus noch einen "Gutmachungsversuch" machen wollte - die letzte halbe Stunde des Rückweges wurde es immer heller und die Sonne kam hervor. Angekommen beim Bayerkeller schien die Sonne, es duftete nach Bratwürsten und Glühwein - den Menschen und den Hunden angenehme Düfte - der Eisregen war vergessen. Trotz des wetterbedingt, verkürzten Weges waren alle hungrig, no, na, wenn's so gut riecht! Gabi Parzer und Gerhard Bischof gaben Besteck, Gebäck und Salat aus, Horst Marecek unser neuer Grillchef sorgte für die fleischlichen Genüsse (traditionell Bratwürste). Frau Göschl aus Zwettl spendete "Waldviertler Mohnzelten" eine köstliche Spezialität zum Kaffe- unser spezieller Dank dafür. Für die Getränke und die, wie immer grandiosen, Mehlspeisen, sorgte in bewährter Weise die Familie Bayer.
Bei heißen Getränken in warmer Stube saßen wir nach gutem Essen noch geraume Zeit beisammen. Es war trotz wetterbedingtem schlechten Start letztendlich wieder eine gelungene Veranstaltung zum Jahresanfang. Mein herzlichster Dank an alle Teilnehmer für ihre Kommen und die, wie immer, großzügigen Spenden für die Verpflegung, meinen Helfern für ihre Unterstützung und der Familie Bayer für die Gastfreundschaft und die Benutzung ihrer Räumlichkeiten. Ich freue mich schon auf ein Wiedersehen am 26. April 2008 beim 16. Weinwandertag in Feuersbrunn. Allen Mitgliedern und Lesern dieses
Berichtes Ihr Franz Reisner
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