Wandertag und Museumsbesuch
in Klostermarienberg am 30. August 2008
Bericht und Fotos: Franz Reisner

Nachdem wir schon 2003 einen Wandertag mit Museumsbesuch hier machten, wollten wir heuer sehen was sich hier verändert hat. 51 Menschen und 42 Hunde wollten auch wissen was 2008 neu ist im Museum und kamen - die meisten pünktlich - ins südliche Burgenland. Es hat sich gelohnt, heuer kamen wesentliche Teile der "Sammlung Fleig" dazu. Hauptsächlich Kunstgegenstände aber auch viel Interessantes rund um den Hund.

Bei der Anreise war es noch sehr stark bewölkt, Regen zeigte sich an, der aber letztendlich doch nicht kam. Wie schon so oft stimmte der Wetterbericht nicht - die prognostizierte Hitze schon am Vormittag - traf sicher nicht ein. Im Gegenteil es wehte etwas frischer Wind, teilweise waren leichte Tropfen zu spüren. Glücklicherweise waren wir am Vormittag im Museum - da war es jedenfalls trocken - und hörten gespannt den Ausführungen des Museumsleiters und Gestalter des selben Herrn Schoberwalter zu. Leider keppelten nicht nur einige Spaniels fallweise, die waren aber auf  Befehl still, einige Damen und Herren hörten leider nicht auf das Kommando "Ruhe" und quatschen seelenruhig weiter. Schade, die haben sehr viel Interessantes versäumt, schlimm daran ist nur dass jene die zuhörten auch dadurch vieles nicht verstanden obwohl sich Herr Schoberwalter sehr bemühte und deutlich sprach. Naja, man hat's nicht immer leicht.


Am Platz vor dem Museum war Treffpunkt

die "Küche" ist schon aufgebaut

Herr Schoberwalter bei der Begrüßung

in der Mitte "spricht" offenbar ein Hund weil alle hinschaun

die meisten Menschen hörten aber gespannt zu

Thema der Hund in der Kunst

Gegen 3/4 12 Uhr war die Führung und auch das Essen fertig. Unsere etwas fotoscheuen Grillmeister  Horst Marecek und Gerhard Bischof  "schupften die Kuchl" (für unsere westlichen Nachbarn eine Übersetzung: sie kochten hervorragend) in bravouröser Art. Ich glaube die trainieren heimlich zu Hause. Die Bratwürste und Fleischlaberl - Übersetzung: Fleischpflanzl (bayr.) oder Frikadellen (preuß.) schmeckten köstlich. Die Salate dazu machten in unnachahmlicher Weise unsere Mitgliederdamen aus nah und fern. Mein Kommentar: Einfach Spitze! Herzlichen Dank und Applaus an die Damen. Fehlt ihnen etwas im Bericht? Erraten die Mehlspeisen! Auch da schlugen unsere Spezialistinnen, gekonnt wie immer, kräftig zu. Allgemeiner Kommentar dazu: Einfach traumhaft, sowohl im Aussehen als auch im Geschmack. Die da nicht dabei waren haben Köstlichkeiten verpasst, sind aber selber schuld.

Um 13:15 war Abfahrt nach Mannersdorf zum Wanderstart. Als "Besenwagen" blickte ich auf eine lange Fahrzeugkolonne, schon erstaunlich wieviele Autos von uns da unterwegs waren.


doch erwischt: die kamerascheuen Köche!

am Weg in den Wald

durch herrlichen Laubwald

wegen der Sauen die Hunde an der Leine

im Hintergrund das burgenländische "Gebirge"

es geht schon wieder dem Ziel zu

Spät aber doch trat die Wettervorhersage zu, es wurde heiß und schwül. Gleich vom Start weg ging es zügig bergan, unsere "Schnellläufer" gaben wie immer kräftig Gas, warteten aber immer wieder auf die Nachzügler - ja alle rennen nicht, es gibt auch Genießer und Fußmarode - so mancher Schweißtropfen floss über die Stirne. Als ich am Waldesrand ankam war ich nass als käme ich aus der Sauna. Weil hier die Rehbrunft noch im Gange ist, sehr viele Sauen da sind, die Hirschbrunft zögerlich aber doch schon anfängt, kamen wir dem Wunsch der Jäger nach und leinten unsere Hunde am Waldesrand an. Im Normalfall bleiben die Hunde zwar immer da, wenn sie aber Wild eräugen möchte ich dafür keine Garantie mehr abgeben. Sicher ist sicher!

Etwas feucht - glücklicherweise nicht vom Regen - kamen wir nach etwa 2 Stunden wieder am Ausgangspunkt an. Wegen der jetzt eingetretenen Hitze hatten es auf einmal alle eilig weg zu kommen. Die Einen ins Auto, wegen der Klimaanlage, die Anderen wegen des Durstes in ein Gasthaus. Meine Frau und ich gehörten zu den Anderen, wir fuhren  mit einigen Gleichdurstigen in ein Gasthaus. Beim ersten Schluck "Radler" kam bei den Meisten Dampf aus der Kehle, so trocken und heiß war es da drinnen!!! Danach ging es heimwärts für alle.

Liebe Spanielfreunde, herzlichen Dank für eure Teilnahme. Unserer und mein persönlicher Dank gilt im Speziellen an Herrn Schoberwalter, dass er uns die Möglichkeit gab hier diese Veranstaltung durchzuführen und uns nicht nur in hervorragender Weise "sein" Museum zeigte, sondern auch am Nachmittag mit uns wanderte.

Herzlichen Dank auch an unsere "guten Geister" für die Salate und Mehlspeisen und einen speziellen Dank an meine bewährten Helfer Gaby Parzer, Horst Marecek und Gerhard Bischof ohne deren Hilfe so eine Veranstaltung nicht durchführbar wäre. Ich freue mich schon auf den nächsten Wandertag am 8. November im Dunkelsteinerwald.

Ihr

Franz Reisner
Obmann

 

 

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