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14. Dreikönigswandertag
in Feuersbrunn Heuer muß ich gleich einmal mit einem Dankeschön beginnen. Ein Dankeschön an die "winterharten" Spanielfreunde, die sich unter dem Motte: "Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung" nicht von der Teilnahme an diesem Wandertag abhalten ließen und teils sehr lange Anfahrtswege bei nicht sehr freundlichem Wetter in Kauf nahmen. Am weitesten die Familie Cede aus der Steiermark, im Schlepptau hatten sie noch unsere "Burgenlandconnection" Claudia Huber und die Uchner's mit der 80 jährigen "Susi Oma", die mindestens um 20 Jahre jünger aussieht, nichts desto Trotz die älteste Teilnehmerin war. Mit ihnen nahmen insgesamt 51 Menschen und 44 Spaniels teil. Wenn man so die Wetterberichte die Woche vorher verfolgte, eine schier unglaublich hohe Zahl. Unsere große Spanielfamilie ist halt alle so wetterfest wie ihre Spaniels, sie sind mir auch alle beide sehr ans Herz gewachsen. In der Früh hat es noch gar nicht gut aus gesehen als Familie Parzer und ich um etwa 1/2 9 Uhr in Feuersbrunn ankamen um mit Hausherr Erwin Bayer und Familie die Vorbereitungen zu treffen. Die weiblichen Bayer's kochten Tee und Glühwein um die Wanderer "warm begrüßen" zu können, Erwin Bayer hackte Holz damit im Kellerstüberl die Leute auch nicht frieren. Gaby Parzer und Gatte Rudi unser "akademischer Grillmeister" waren für die Verpflegung zuständig. Schon zeitig in der Früh fuhren sie zum Bäcker und holten frische Semmeln, luden Griller, Fleisch, Salate, Besteck und sonstiges Zubehör in ihren, glücklicherweise großen, Bus ein und brachten es hierher. Das gehört natürlich auch noch aufgebaut. Als es dann, zum Schrecken aller, auch noch leicht zu regnen begann stellten wir noch eine Pagode auf um wenigstens die "Verpfleger" trocken zu halten. Bis aber alle eingetroffen waren hatte Petrus eingesehen, daß er seine Spanielfreunde nicht unbedingt auch noch naß machen muß, es genügt schon wenn der Wind kalt bläst. So gesehen muß ich auch noch bei Petrus bedanken. Um 10 Uhr 20 gingen wir los. Straße naß, am Feldweg erträglich tiefe Furchen im leicht gefrorenen Schnee, aber halbwegs gut begehbar. Der Wind bläst von Norden, nicht immer angenehm der "böhmische Wind" wie er bei uns heißt. Da die Menschen und auch viele Hunde gut bekleidet waren, hatten wir damit kein Problem. Im Gegenteil, den Hunden war das völlig egal. Die stürmten sofort nach dem Ableinen los wie der Teufel, vielleicht waren ihnen die Weihnachtsferien schon zu lang.
Wie bei den Hunden, so gab es, eigentlich wie immer, auch bei den Menschen sogenannte "Schnelläufer. Es ist fast schon eingewohntes Bild, die einen rennen drauflos, während die anderen nicht unbedingt Schritt halten können. Auf diese Weise wird die Kolonne immer länger mit zwei unangenehmen Nebeneffekten, erstens müssen dann immer die Schnellen warten bis die Langsameren da sind, zweitens verlaufen sich dabei oft die Hunde weil sie in den verstreuten Gruppen ihre Familie nicht finden. Angenehm ist es für mich zum fotografieren, da sind dann zumindest einige von vorne im Bild. Sonst gelingt mir das meist nur beim Essen, aber wenn man lauter "Essensfoto" sieht, glaubt dann vielleicht einer, daß wir nur zum Futtern unterwegs sind. Das stimmt aber sicher nicht, wir sind wegen der Hunde wandern, auch wenn uns nachher das Essen schmeckt.
Bedingt durch den eisigen Wind und das schlechte "Geläuf" im teilweise bruchharschigen Schnee ermüdeten Mensch und Tier etwas schneller, so daß wir die Länge der Strecke diesem Umstand anpaßten. Ich hatte aber nicht den Eindruck, daß da jemand etwas einzuwenden hatte, alle gingen flott in Richtung "Futterschüssel", man konnte kaum folgen. Rochen die Menschen schon die Bratwürste oder war das nur der "böhmische Wind" der sie vorantrieb?
Beim Bayerkeller warteten schon Rudi Parzer und Horst Marecek mit dem Mittagessen auf uns, Gabi Parzer und alle Bayers halfen beim servieren. Traditionellerweise Bratwürste und Kartoffelsalat, dazu frische Semmeln und alles in ausreichender Menge. Familie Bayer sorgte für heiße Getränke damit wieder allen warm wird, körperlich natürlich, ums Herz war allen warm. Zum Nachtisch gab's die bekannt guten Mehlspeisen von Christa Bayer, dem Vernehmen nach wurde alles "verputzt", so hat's geschmeckt. Den Tag ließen wir im Bayer'schen Kellerstüberl mit Plauderei und gutem Wein ausklingen. Gefallen hat es allen wie ich hörte und an den zufriedenen Gesichtern ablesen konnte. Alle freuen sich schon auf den nächsten Wandertag im April. Herzlichen Dank an die Familie Bayer für ihre Unterstützung, ein großes Dankeschön an unsere, wie immer fleißige, LG Funktionärsmannschaft ohne deren Unterstützung und familiären Zusammenhalt unsere Veranstaltungen nicht durchführbar wären. Bei uns gibt's keine Chefs, es gibt nur "Hackler", drum funktioniert's so gut. Danke nochmals an alle Teilnehmer für die trotz Wetterunbilden zahlreiche Teilnahme. Ihr LG Obmann Franz Reisner Und was sagt Frau Witzmann dazu?
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