13. Weinwandertag in Feuersbrunn.
Man könnte heuer auch "Kirschblütenwandertag" sagen.
Bericht: Franz Reisner und Andrea Witzmann, Fotos: Franz Reisner und Wolfgang Kaltenegger


die Kirschen waren in voller Blüte

Nachdem bei den letzten Spanielwandertagen Petrus nicht immer bester Laune war, zeigte er sich dieses Mal sehr großzügig und bescherte uns einen traumhaft schönen Frühlingstag beim 13. Feuersbrunner Weinwandertag. Dreizehn war diesmal eine Glückszahl. So hatten auch die 67 Menschen mit ihren 58 Hunden große Freude mit dieser Veranstaltung. Ein neues Familienmitglied ist auch dazugekommen: Herr Peter Jung aus Gloggnitz, herzlich Willkommen in der großen NÖ/Bgld Spanielfamilie.
Da wir heuer eine etwas längere Runde gingen, trafen wir uns schon um 13 Uhr beim "Bayerkeller". Hier muß ich gleich lobend erwähnen, daß die meisten Teilnehmer sehr pünktlich waren und wir dadurch schon um 13:25 Uhr unter der Führung von Gastgeber Erwin Bayer abmarschieren konnten.

Aber lassen wir uns das von Frau Andrea Witzmann erzählen,
sie sieht das als Teilnehmer und nicht wie ich durch die Veranstalterbrille .

„Familientreffen in Feuersbrunn“
von Andrea Witzmann

 Datum:             23.04.2005
 Ort:                 Feuersbrunn (Weinviertel)
 Wetter:            umwerfend (strahlender Sonnenschein, die Wohlgerüche des Frühlings, trockener Boden- relativ saubere Hunde)
Teilnehmer:      lauter Spanielliebhaber bzw. –freunde (jede Menge Zwei- und Vierbeiner)

Die Spannung steigt!

 Feuersbrunn, das ist ein Synonym für nette Wege, glückliche freilaufende Hunde, Spaß am gemeinsamen Erleben. Im krassen Gegensatz zu unserer Dreikönigswanderung war das Wetter heute ein absoluter Traum. Sonnenschein, trockener Boden und kaum Wind bildeten den Wetterrahmen für die Wanderung. Schon während des Sammelns waren die Hunde Feuer und Flamme, die bereits erfahreneren „Wanderer“ kannten  und erkannten das Sammelritual, waren schon im Vorfeld entsprechend geladen.
 


Plauscherl bei der Begrüßung

freudiges Wiedersehen

auch die Hunde müssen sich begrüßen

 Es geht los!
 Als es endlich los ging, wegen der Straße aber noch Leinenzwang herrschte, lernte so mancher Hundeführer die wahre Kraft seine(r)s Liebling(e)s erst richtig kennten. Endlich auf dem Wirtschaftsweg angekommen wurden die Leinen gelöst und die wilde Jagd begann das überschüssige Pulver in den jungen Feldern zu verschießen. Wir begingen einen Weg, der den beständigen Wanderern bereits vertraut war. Die Hunde flitzten über die Felder, sprangen die Grabenhänge hinauf und hinunter, einige findige Vierbeiner kundschafteten Pfützen aus, suhlten sich darin und verbreiteten im Anschluss an diese Aktion einen etwas strengeren Duft nach Gülle oder Ähnlichem. Dergestalt ihrer Hundeidentität befreit konnte einem erfolgreichen Jagdhundedasein nichts mehr entgegen stehen, wenn .....


da bewegt sich
allerhand

die erste Rast

   der jüngste Spaniel

 Spielverderber!

 Ja, wenn da nicht diese seltsam humorlosen Zweibeiner wären, die mit Pfeifen und Leinen bewaffnet irgendwelchen Untrieben entgegenzutreten bereit wären. Wir trafen Hasen, Fasane, Rehe, konnten miterleben, wie schnell eigentlich relativ kleine Hunde laufen können. Meiner eigenen „besseren Hälfte“ beraubt (Holly ist zur zeit heiß) hatte ich Muße, das Treiben der Hunde entspannt zu beobachten, ja zu genießen. Jede Menge Hunde begegnen einander freundlich, schließen sich spontan zu Interessengemeinschaften zusammen (da gibt es die Hasenfreunde, Wassernarren, einfach nur Läufer, Stöberfetischisten u.v.m.) und gehen ihren Hobbys nach.


Blick in die Weinberge

Frühlingsboten am Wegesrand

neu beim Klub: Fam. Jung aus Gloggnitz

 Die Labestation!

 Wie gewohnt zog sich die Masse der Wanderer wie Strudelteig durch die Landschaft, es wurde sich eifrig ausgetauscht, nahezu beiläufig marschiert. Die flotteren Wanderer legten immer wieder Wartepausen ein um auf  nicht ganz so flotte Mitmarschierer zu warten. Auf diese Art und Weise kämpfte sich die gesamte Mannschaft zum Labepunkt durch, wo zwei- und vierbeinige Wandersleute Erfrischung durch Getränke erfuhren. 


wieder erschlankt: Henriette Kellner mit Gatten

mit weißem Hemd Andrea Witzmann die Autorin

auch die Hunde werden versorgt

wie die Schwalben im Herbst

die 3 Wichtigsten: Fam. Bayer, die Labestation

ein gemütliches Platzerl: Fam. Cermak

vorbei an blühenden Kirschbäumen

drei Damen von Blüten gerahmt

Edith Keraus mit Vorspann

  Die Familie!

Dieser Art erfrischt brach die ganze Korona wieder auf um die Rundwanderung zu vollenden. Berauscht durch Sonnenstrahlen, intensiv duftende Vegetation und getrieben von Hunger und Durst erreichten wir unseren Ausgangspunkt wieder. Zwei- und Vierbeiner bekamen die Gelegenheit der Erfrischung durch Getränke. Die Zweibeiner kamen auch noch in den Genuß von köstlicher Verpflegung. Wie immer fanden wir uns zu lockeren Gesprächsgruppen zusammen, lernten einander besser kennen und erfreuten uns an diesem wunderbaren Tag.


nach getaner Wanderung

freuen sich schon alle

auf das verdiente Schnitzerl

 Hoffnungen und Wünsche!

 Ich für meinen Teil freue mich bereits auf die nächste inländische Wanderung von Mörbisch und stelle außerdem den Antrag auf weitere inländische Wandertermine im Interesse unserer Vierbeiner, weil diese sich auf unseren Wanderungen wo schön ausleben dürfen. Ich persönlich freue mich schon auf ein Wiedersehen mit den bekannten und unbekannten Wandergefährten, den damit verbundenen Naturerlebnissen und der ungebremsten Lebensfreude unserer Hunde.

 Danksagung eines Teilnehmers!

 Mein herzlicher Dank gehört El Presidente und seinen Co-Organisatoren für dieses schöne Erlebnis in der Familie der Spanieler der LG Niederösterreich.

 Eure Andrea


Schlußwort

Zum Abschluß möchte auch ich mich bei allen  herzlich für ihre Teilnahme, ihre gute Stimmung und besonders ihre Disziplin bei der Wanderung bedanken. Danke auch an meine "Heinzelmännchen" für die Mithilfe am Zustandekommen dieser Veranstaltung. Mein besonderer Dank gilt Familie Bayer, Erwin Bayer für die Führung der Wanderung, Christa Bayer mit ihrer Küchen und Bedienungsmannschaft für die köstliche Küche. Ihre Schnitzerl und die Mehlspeisen waren wie immer unübertrefflich.
Wir freuen uns alle schon auf den nächsten Feuersbrunner Wandertag am 6. Jänner 2006


Es grüßt ein lachender Obmann, dem es selbst auch sehr gut gefallen hat!

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