Es kann auch schon Ende April sogenannte "Hundstage" geben, nicht erst im Hochsommer. Von der Hitze her war der 28. April 2007 in Feuersbrunn so ein "Hundstag", strahlend blauer Himmel und 28 Grad Hitze - von Wärme kann man wohl nicht mehr reden. Von der Anzahl der Spaniels her war es "Superhundstag" im positiven Sinn, 55 Spaniels veranlassten ihre 64 menschlichen Familienmitglieder (darunter einige Neumitglieder) nach Feuersbrunn zu reisen um mit ihnen den schon traditionellen Heurigenwandertag zu zelebrieren. Sowohl den Spaniels als auch ihrer Begleitung sah man den Spaß daran schon bei der Ankunft vor dem Bayerkeller an. Familie Bayer bot uns schon netter Weise vor dem Abmarsch Getränke und kleine Imbisse so zu sagen als "Vorspeise" an. Da einige ja über 200 km Anmarschweg hatten, Hunger und Durst in ausreichendem Maße vorhanden waren, wurde das dankend angenommen - schließlich dauerte es bis zum "Hauptgang" noch eine Weile.
![]() "Welshspringerclan" |
![]() Cocker wohin das Auge blickt |
![]() Reifere |
![]() Jungspunde |
![]() Halbstarke |
![]() Altspatzen |
Die "Hauptdarsteller" waren am 28. April eindeutig unsere Spaniels. Klar kommen auch die Menschen gerne nach Feuersbrunn zum Heurigen der "Bayerfamily", die Hunde lieben Feuersbrunn auch aus anderen Gründen. Da gibt es traumhafte Ackerflächen und Weingärten mit Hasen und noch traumhaftere Biotope mit "wunderbar lehmigem Wasser" zum suhlen. Das ist doch traumhaft, wenn's heiß ist so richtig im "Gatsch" wälzen. Für Spanielherzen das wahre Paradies - schade dass das die Menschen nicht immer so sehen. da kommt Der Hund freudestrahlend und wedelnd voll Freude aus dem Lehm heraus, fühlt sich "spanielwohl" weil abgekühlt - was macht der Mensch? Der schimpft mit ihm weil er nachher den Hund baden muss, wie soll Spaniel das verstehen, hat es ihm doch einen Mordsspaß gemacht. Hat den der Mensch keinen Humor?
![]() was gibts da zu sehen? |
![]() Na, wenn die keinen Spaß haben! |
![]() Die Herrschaften oben die Spaniels unten |
![]() Schatten, die wissen auch was gut ist |
![]() Was ist da unten? |
![]() Eine Traumhafte Lehmsuhle" |
![]() Oh, Gott, oh Gott! Die werden wieder ausschauen! |
![]() Bei der Temperatur sucht jeder Schatten, |
![]() den gleich gehts wieder in der Sonne bergauf. |
Bei Badetemperaturen suchten nicht nur die Hunde, vor allem die Junghunde und Senioren jeden sich bietenden Schatten auf, auch die Hundebegleiter waren über jede Schattenspende froh. Bei jeder offenen Kellertür schlupfte ein Cocker hinein, suchte was Trinkbares oder Schatten. Aus Rücksicht auf beide Lebewesen legten wir mehrere Pausen ein, eine mit Labestation und verkürzten die Strecke, größere Einwände hörte ich keine, im Gegenteil - je näher wir dem Bayerkeller kamen desto schneller wurde die Meute. Offenbar trug der Ostwind den Duft der Wiener Schnitzel von Christa Bayer heran, der muss anscheinend anregend auf das Marschtempo sein. Dabei kamen wir durch sehr malerische Kellergassen und an wunderschönen Blumen vorbei, der Berichterstatter hat sie nicht übersehen.
![]() Wunderschöne alte Keller |
![]() bei der Behaarung kriegst leicht einen Sonnenbrand |
![]() Ja wenn der Durst nicht wär'! |
![]() Da kommt der "Tankwagen" vom Bayer Erwin |
![]() Ein Foto wert! |
![]() 3 müde "Krieger" |
So gegen 1/2 4 Uhr waren wir zurück am Bayerkeller, außen gut feucht vom Schweiß, innen schon wieder etwas zu trocken und hungrig. Für die Bayerfamiliy kein Problem. Chefin Christa hatte ja schon bei der Ankunft die Schnitzel geklopft so dass man glaubte auf einer "Baustelle" zu sein. Dieses Klopfgeräusch ist sehr appetitanregend, so anregend dass einige die Rückkunft kaum erwarten konnten. Hausherr Erwin sorgte mit seinem Nachwuchs für das "Naßfutter" bei Mensch und Tier, bei den Temperaturen äußerst wichtig, sollte doch keiner wegen zu starker "Entfeuchtung" zu Grunde gehen. Mit Windeseile waren alle mit knusprigen Wiener Schnitzel und Salat versorgt - natürlich nachher die berühmten "Kardinalschnitten". zeitweise hörte man wie gut es schmeckt! Dass der Wein gut ist hat sich sowieso schon herumgesprochen.
Die Plätze im Schatten waren alle bestens besetzt, "Bonny" ein "Woodcock" Nachkomme war besonders erfinderisch beim suchen eines Schattenplatzes.
Ja, manchmal kann man auch von Hunden lernen,
das Schlimme ist nur - wer von uns hätte schon Platz unterm Tisch?
Es war wieder ein gelungener Wandertag in Feuersbrunn. Wie gut es gefiel zeigt die Tatsache dass eine relativ große Gruppe bis etwa 20 Uhr dablieb. Herzlichen Dank an alle Teilnehmer für ihr Mitmachen, ich hoffe alles ist wieder wohlbehalten zu Hause angekommen. Herzlichen Dank an die Familie Bayer für die Bewirtung, es war wie gewohnt Spitze.
Auf ein Wiedersehen am nächsten Wandertag freut sich
Ihr
Franz Reisner