Frühjahrsprüfungen im
„Hochsommer“
Bericht:Jagdreferent Mag. Heinz Nikoll
Nach der
erfolgreichen Wiederaufnahme des jagdlichen Prüfungsbetriebes im vorigen Herbst
stellten sich am 21. April 2007 ebenfalls wieder neun Spaniels und ebensoviele
Hundeführer(innen) der kritischen Beurteilung eines bewährten
Leistungsrichterkollegiums mit Prüfungsleiter Rupert Taberhofer und Mf.
Friederike Ackermann (beide ÖJSpK), Mf. Karin Luttenberger und Mf. Karl Haidic
(beide vom Steirischen Jagdhundeprüfungsverein) und Christian Kiefer (Verein
Deutscher Wachtelhunde in Österreich). Die beiden Reviere Rosental und Oberndorf
im steirischen Köflach (Jagdverwalter Ing. Franz Höller) boten alle
Möglichkeiten für die ausgeschriebene Anlagenprüfung und die Lautstöberprüfung.
Die sommerliche Hitze machte allerdings allen zwei- und vierbeinigen Teilnehmern
einigermaßen zu schaffen, und auch die Hasen zogen es vor, großteils erst gegen
Abend ihre Sassen im Kühlen Dickicht zu verlassen, sodass die letzte geprüfte
Hündin erst kurz vor Einbruch der Dunkelheit ihre Anlagen vollständig unter
Beweis stellen konnte. Bei der abendlichen Siegerehrung konnte Jagdreferent Mag.
Heinz Nikoll drei zweite Preise bei der Anlagenprüfung an glückliche, aber müde
Hundeführerinnen und Hundeführer übergeben. Prüfungssiegerinnen wurden Barbara
Illenschitz, Salzburg, und ihre ESS-Hündin Trollängens SHE, gefolgt von Gerhard
Halbarth mit der ESS-Hündin Pansgrove Hazel Haze und Maria Hutsteiner mit ihrer
WSS-Hündin Sans Souci Des Terres Froides. Die anderen Teilnehmer kamen trotz
großteils guter Teilleistungen diesmal (noch) nicht in die Preisränge –
jedenfalls ein hoffnungsvoller Ansporn für die Zukunft. Am nächsten Tag fand
nach einem Vortrag des Jagdreferenten zum Thema „Hund – Jagd – und Recht“ als
gesellschaftlicher Abschluss eine gemeinsame Führung durch das neueröffnete
Jagdmuseum Schloss Stainz gemeinsam mit Mitgliedern der Steirischen Landesgruppe
des ÖJSpK, an der Spitze Obfrau Marie Lousie Doppelreiter, und interessierten
Gästen, die eigens aus Wien angereist waren, statt. Die örtliche Vorbereitung
beider erfolgreich verlaufenen Veranstaltungstage lag dankenswerterweise in den
bewährten Händen von Susan Linda Meitzen, aus dem Klubvorstand nahm neben der
Landesgruppenobfrau und dem Jagdreferenten auch Vizepräsident Dr. Rudolf Parzer
teil, der sich als zuverlässiger Helfer im Hintergrund ebenfalls sehr um einen
problemlosen Ablauf dieses ereignisreichen Wochenendes verdient machte. Somit
wurde ein weiterer Schritt zum Ausbau der jagdlichen Aktivitäten im ÖJSpK
gesetzt, und wir dürfen schon heute gespannt auf die 100-Jahr-Jubiläumsprüfungen
im kommenden Herbst sein.
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Das steirische Prüfungsrevier bot trotz Hitze beste Verhältnisse für
Spaniels |

Ernst und
kompetent: die Leistungsrichter bei einer Zwischenbesprechnung |
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Der Geländewagen des Jagdreferenten war mit seiner „Labungspritsche“
begehrter Mittelpunkt in Prüfungspausen |

Etwas weniger anstrengend verlief am nächsten Tag der Besuch von
Schloss Stainz |
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